Gartentagebuch


1. Gartenjahr 2010 

 

Bereits haben wir einige Stunden Knochenarbeit hinter uns. Der Garten wird schon seit Jahren nicht mehr genutzt und der zukünftige Gemüsegarten wurde von den letzten Pächtern als Hasenauslauf benutzt. Somit mussten wir erst ein mal das Drahtgitter entfernen, plus diverse Gegenstände aus dem Boden ausgraben; Plastikplatten, Steine, Blumentöpfe, Holzbretter, noch mehr Gittergeflecht... uff und sogar ein betonierter unschöner Weg musste zertrümmert und abtransportiert werden. Dazu gibt es zwei kleine Holzhäuschen, welche einen schönen harten Hasenkotbelag hatten (von den vielen Spinnen und Ameisen ganz zu schweigen). Zudem haben in den zwei Jahren seit die Schlossburg leer steht, Brennesseln das Gelände für sich entdeckt. 

 

 


Herbst 2010

 

Die erst Saison im Schlossgarten ist schon fast vorbei. Momentan ernten wir besonders leckeren Zuckermais.

 

Im ersten Jahr konnte ich viele Erfahrungen sammeln:

 

Schnecken: Schnecken können eine Plage sein. Schneckenkörner sind nicht geeignet, da sie auch andere Tiere töten, zum Beispiel Weinbergschnecken oder seltene Tigerschnegel. Am besten eignet sich ein Schneckenzaun.

 

Schneckenzaun: Diese Investition hat sich für mich gelohnt. Keine Schneckenkörner mehr und Jungpflanzen können geschützt angezogen werden. Wichtig: Der Zaun darf nicht überwuchert werden, sonst ist er nutzlos. deswegen regelmässig kontrollieren. Meinen Schneckenzaun habe ich im Wawi in Wallenwil CH gekauft. Er lässt sich einfach mit Steckelementen verlängern.

Tomaten: Für meine Tomaten habe ich ein kleines Gewächshaus errichtet, damit sie vor Regen geschützt sind. Ansonsten würden sie aufplatzen. Auch eine Cherrytomatenpflanze benötigt Platz. Besser nicht zu eng pflanzen. Schnecken mögen auch Tomaten.

Zuckermais: Meinen Zuckermais habe ich im Spätfrühing in Töpfen auf dem Balkon angezogen und im Sommer in den Garten ausgepflanzt. Sieht dekorativ aus und spendet Schatten und Windschutz. Sehr einfach zu ziehen und pflegeleicht, nicht anfällig auf Schnecken und vor allem seeeeehr lecker!!! Nächstes Jahr unbedingt wieder!

 

Tipp: Zum feststellen ob der Mais reif ist sticht man in ein Korn. Tritt klarer Saft aus ist er noch nicht reif, tritt milchiger Saft aus ist er reif, tritt kein Saft aus hat man zu lange gewartet und der Mais ist zu hart.

Brennnesseln: Sind extrem hartnäckig und machen ihrem Namen alle Ehre! Die Wurzeln müssen beim Jäten komplett entfernt werden, sonst wachsen sie sofort nach.

Ohrenwürmer: Sie haben sich zu meiner Freude ebenfalls im Garten angesiedelt. Im Salat und besonders im Zuckermais fühlen sie sich scheinbar wohl. Nicht ganz ideal, da sie beim Ernten jedesmal ihr Heim verlieren. Deswegen plane ich für nächstes Jahr Heuglocken aufzuhängen. Denn Ohrenwürmer sind Nützlinge.



September 2010

 

Ende Monat ernten wir noch immer Zucchetti, Gurken, Tomaten und auch der Zuckermais ist reif.


August 2010

 

Besonders gedeihen Lattich und Kopfsalat. Die Meerschweinchen freuts besonders!


Juli 2010

 

Der erste Salat aus dem eigenen Garten!


 

Juni 2010

 

Es regnet und regnet und regnet... Trotzdem gedeihen bereits Tomaten, Zucchetti, Kopfsalat, Lattich und Brokkoli im Garten. Leider sind die Schnecken auch schon auf den Geschmack gekommen. 

 

Fotos folgen, sobald die Sonne mal wieder scheint.

 


 

Mai 2010

Dieser Geröllhaufen war vorher eine zubetonierte Fläche. 

 

 

 

 

Ein riesiger Tigerschnegel im Garten! Erst dachte ich es wäre eine Schlange...

 

 

Gipsy hilft mit beim Umgraben.

Auch die Pferde geniessen das schöne Wetter.

 

 


 

April 2010

Nera ist eine von vielen Katzen welche auf der Schlossburg lebt. Die Ställe sind verpachtet und neben den Pferden und Katzen leben auch zwei Hunde hier; Macho und Gipsy. Nera leistet uns gerne beim Gärtnern Gesellschaft, noch lieber möchte sie gestreichelt werden.

 

 

Gleich neben dem Gartenstück befindet sich ein Spielplatz. Doch es verirren sich selten Kinder hierher, da das Restaurant schon länger nicht mehr geöffnet ist. Und die Brennnesseln wirken abschreckend ;o) .

 

 

Die Überreste des Hasenstalles. Zuvor befand sich dort ein begehbarer Hasenauslauf. Noch sieht es nicht nach Garten aus.

 

 

Auch hier wuchert die Brennnessel. Nicht mehr lange und ich bin resistent ;o) . Der Zaun bleibt, damit Rascal, der tierische Rasenmäher, ein uraltes Zwergpony welches hier sein Gnadenbrot verbringt, sich nicht über das Gemüse hermachen kann.

 

 

Ein Riesenmostkrug. Dazwischen ein Teil des Materials, welches schon aus dem Garten entfernt wurde. Das gibt einen grossen 1. Augustfunken!

 

 

Dieses kleine Häuschen dient als Abstellraum. Es gibt sogar eine Abwaschmaschine und einen Kühlschrank.

 

 

Sogar eine alte Kutsche steht vor der Schlossburg. 

 

 

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