Malediven


Reisezeit: 2. bis 16. November 2010

 

Insel: Holiday Island -Dhiffushi, Süd Ari Atoll, ca. 115km von Male entfernt

 

Wetter: Bis auf zwei Tage meist sonnig, immer warm, Wasser- und Lufttemperatur ca. 30 Grad. 

 

Es war ein guter Zeitpunkt für Walhaisichtungen!

 

 

Insel Holiday Island -  Dhiffushi, Süd Ari Atoll
Reisezeit Anfangs bis Mitte November 2010
Wetter In 14 Tagen fast immer sonnig, ausser zwei Tage fast den ganzen Tag regen
Temperaturen   Luft und Wasser um die 30 Grad Celsius
Buchung PepXpress, Halbpension, Frankfurt - Male mit Condor, Transer Male - Dhiffushi mit Wasserflugzeug

Anreise: Bereits im Flug von Frankfurt nach Male sieht man von oben die vielen Atolle aus dem Meer aufragen. Der Anblick lässt einen mit offenem Mund vor dem Flugzeugfenster kleben.

 

In Male angekommen wird man nach dem Zoll direkt von freundlichen Maledivern in Empfang und an der Hand genommen. Einchecken, Transfer zum Wasserflugzeughafen, einsteigen, abheben - alles klappt reibungslos und ohne grosse Wartezeiten. Alle Achtung, top organisiert! 

 

Der Flug mit dem Wasserflugzeug dauert ca. 35 Minuten. Mit dem Speedboot (Stichwort Sardine) dauert es ca. 3 Stunden.

 

Der Transfer mit dem Wasserflugzeug (Twin Otter) war den Aufpreis auf jeden Fall wert! Ein tolles Erlebnis und man hat eine super Aussicht auf die Atolle.

 

Unsere Insel

Holiday Island liegt direkt neben Sun Island und sieht von aussen aus wie eine Robinson Insel. Es gibt 142 Beach bungalows. Somit bietet die Insel bei voller Belegung Platz für ca. 300 Gäste. Obwohl die Insel ausgebucht war, merkte man davon nichts. Das 'einsame Strand Feeling' war immer da. Die Bungalows sind von Palmen und Mangroven umgeben und vom Strand aus nicht sichtbar. 

 

Unser Bungalow

Wir residierten im Bungalow Nummer 231 (auf der angeblich weniger schönen Seite). Wir wollten aber auf keinen Fall tauschen. Unser Bungalow hatte einen kleinen Pfad zum Strand und die Palmen und Mangroven boten genügend Schatten und Windschutz. Zum Bungalow gehören zwei Holzliegen und Matten. Er war sehr geräumig und das Badezimmer hatte eine Badewanne/Dusche sowie eine Aussendusche. Was braucht man mehr. Auf der kleinen Terrasse suchten wir bei Regen Schutz oder lasen Abends ein Buch.

 

Essen

Wir hatten Halbpension gebucht. Mittags kann man auch an der Cafeteria Snacks wie Sandwiches oder Pommes kaufen.

 

Das Morgen- und Abendbuffet war abwechslungsreich. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder Abend war einem bestimmten Motto gewidmet. Am leckersten fanden wir den maledivischen Abend. 

 

Abendunterhaltung

Jeden Abend gab es ein anderes Unterhaltungsprogramm. Zum Beispiel fand Montags das Krabbenrennen statt.Einmal gab es eine maledivische Tanzshow oder es wurde ein interessanter Unterwasserfilm von der inseleigenen Tauchschule gezeigt.

 

Schnorcheln

Da wir nicht tauchen, verbrachten wir viel Zeit mit schnorcheln. Die Insel umgibt ein flacher Saum welcher bis zum Aussenriff reicht, welchen man jedoch nicht überschwimmen kann (Riff, Brandung). Im Innenbereich ist das Wasser so seicht, dass man fast überall stehen kann. Achtung bei einsetzender Ebbe; verpasst man das richtige Timing muss man den Bauch ganz schön einziehen (besonders nach dem ausgiebigen Frühstück).

Obwohl die Korallen mehrheitlich abgestorben und zum Teil völlig in Trümmern liegen, kann man viele Fische entdecken. Insbesondere auf unserer Inselseite, weiter aussen und Richtung Beachbar.

 

Im "Hausriff" sahen wir: viele Schwarzspitzenriffhaie (Jungtiere), einen Adlerrochen!!!, einen Feuerfisch, viele Grundeln, Drückerfische (Achtung vor den Picassos!), Doktorfische, Lippfische (seeeehr neugierig), Fächerrochen und Stachelrochen, Falterfische, Kugelfische und viiiieeele mehr.

 

Tipp 1: Zum Schnorcheln unbedingt T-Shirt anziehen und Pobacken gut eincremen!!!

 

Tipp 2: Schnorchelausflüge mit Samiro buchen. Das Delfinsuchen am frühen morgen hat sich für uns nicht gelohnt. Walhai haben wir zwei mal mitgemacht. Leider haben wir keinen gesehen. Andere hatten mehr Glück. Ist auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Bei den Schnorchelausflügen sahen wir diverse Meeresschildkröten, Napoleons, grössere Haie (Weiss- und Schwarzspitzen), Muränen, Schiffshalterfische, Clownfische...

 

Tipp 3: Schnorcheln auf der Nachbarinsel Sunisland. Per Gratis Shuttle erreicht man Sun Island innert weniger Minuten. In der Nähe des Bootsanlegers beim Italiener gibt es linkerhand eine Leiter ins Riff. Dort sieht man andere (tote) Korallen und auch andere, grössere Fische. Zum Beispiel diverse Arten von Muränen, Papageienfische und grosse Schwärme angefütterter Fische. Ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall.

 

Tipp 4: Nie barfuss zwischen den Korallen spazieren. Es gibt diverse giftige Fische und die Korallentrümmer pieksen ganz schön. 

 

Tipp 5: Morgens schnorcheln. Die Sicht ist besser und man kann viele Fische beim Fressen beobachten.

 

 

Tierwelt oberhalb

Die Vielfalt ist nicht besonders gross, dennoch findet man Leben auf den kleinen Inseln. Zum Beispiel Flughunde (fruit bats), Schönechsen, Geckos, Krebse, Raben und Reiher.

Tierwelt unterhalb

Auf Sun Island gibt es Abends eine Rochenfütterung. Man greift sich ein Stück Fisch aus einem Eimer und hält es den Stachelrochen unters Maul. Obwohl ökologisch nicht ganz korrekt, ist es ein bleibendes Erlebnis. Teilweise sind die Rochen riesig und kommen ganz nahe ans Ufer um aus der Hand zu fressen. Aufpassen muss man auf den Giftstachel. 

Sonnenuntergänge

Das hat mir auf Holiday Island besonders gefallen:

 

  • Strand, Meer, Sonne, Palmen...
  • die Ruhe
  • Schnorcheln um die Insel
  • Schnorchelausflüge mit Samiro, er sieht und weiss alles!
  • die Aussendusche
  • das maledivische Dinner
  • die freundlichen Menschen, Einheimische sowie Gäste (hauptsächlich Deutsche, Russen und ein paar Schweizer)
  • die vielen spannenden Tiere unter und über dem Wasser
  • das Spa sah sehr schön aus, wurde von uns leider nicht genutzt
  • Tischtennis
  • die leckeren Kokosnüsse Abends an der Beachbar
  • die Pizzas beim Italiener auf Sunisland
  • die Rochenfütterung auf Sunisland
  • die Rochen und Haie nachts beim Steg auf Holiday Island
  • die Riesenkrebse welche nachts Löcher in den Strand buddeln und in Finger kneiffen!
  • Das Leuchtplankton, ein Nachtspaziergang am Strand lohnt sich
  • die Flughunde, Geckos und Schönechsen
  • unser Bungalow
  • die Live Band
  • ...

 

 

Insulaner

Unten links: Der einzige Walhai den wir sahen. Und erst noch an Land!

 

Impressionen

 

 

Good bye Dhiffushi..., dieser Abschied fällt schwer!